Trauzeugen

Trauzeugen – diese Personen haben oft einen ganz besonderen Kontakt zum Brautpaar, es können Familienmitglieder oder auch Freunde sein. Sie helfen bei den Hochzeitsvorbereitungen, genießen großes Vertrauen gegenüber Braut und Bräutigam und haben auch eine gewisse Vermittlerrolle zwischen dem Paar und den Gästen. Bei der Trauzeremonie sitzen die Trauzeugen sehr nah neben dem Brautpaar, schließlich unterzeichnen sie bei der standesamtlichen Trauung mit auf der Niederschrift. Bei einer freien Trauung können die Trauzeugen ebenfalls auf der Trauurkunde o.ä. mit unterschreiben. Sie bezeugen quasi mit ihrer Anwesenheit die Eheschließung und die Geschichte der Trauzeugen an sich reicht bis in das Mittelalter. Kann man auch ohne Trauzeugen heiraten? Ganz klar: ja, selbstverständlich ja. Trauzeugen haben heute eine symbolische Rolle und ihr entscheidet als Paar für euch, ob ihr Trauzeugen mit in eure Eheschließung einbeziehen möchtet oder nicht. Die Tradition der Trauzeugen stammt von früher her, oft sind Trauzeugen bei kirchlichen Trauungen noch erforderlich, eine rechtliche Notwendigkeit besteht heute jedoch schon längst nicht mehr. Im Standesamt sollten es nicht mehr als zwei, bei einer freien Trauung dürfen es auch mehr Trauzeugen sein. Erfahrungsgemäß schwankt die Anzahl zwischen 0 und 4, oft sind es die „klassischen“ Zwei. Trauzeugen nehmen bei einer freien Trauung gern eine kleine weitere Rolle ein, wie zum Beispiel das Reichen der Ringe, eine ganz kurze Rede oder sie fassen zur Vorbereitung der Traurede eine kleine Zuarbeit über das Brautpaar aus ihrer Sicht zusammen. Alles kann, kein Muss.